ETFs - eine Kaufempfehlung?

Wir sehen ETFs trotz der unbestrittenen Vorteile auch kritisch, lesen Sie im Folgenden, warum.

Aktives Management wirklich zu teuer?

Gegen konventionelle Investmentfonds wird von interessierter Seite oft geltend gemacht, dass die Kosten im Verhältnis zur tatsächlichen Leistung des Managements zu hoch seien. Aus diesem Grunde werden Anlegern ETF ́s (Exchange Tradet Fund) empfohlen. Das verwaltete Vermögen in europäischen ETF ́s beläuft sich inzwischen auf stattliche 460 Mrd. Euro und nimmt weiter stark zu.

Allerdings sollten Anleger auch die in der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Kritikpunkte an ETF ́s  bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen.

Infos zur Kritik an ETFs

  • Mit der Anlage in ein ETF ist gegenüber dem Markt keine Outperformance zu erzielen. Der Anleger kauft gleichermaßen gute und weniger gute oder sogar schlechte Werte.
  • Der Anleger macht jede Baisse ungebremst mit, da er immer voll investiert ist. Bei einem aktiv verwalteten Fonds sinkt das Risiko allein schon dann, wenn vorübergehend Liquiditätsreserven erhöht werden.
  • Sogenannte synthetische ETF ́s nehmen immer mehr zu. Der Marktanteil liegt mittlerweile bei über 46 %. Welcher Anleger kann diese schon unterscheiden von ihren physischen Geschwistern? Synthetische ETF ́s unterliegen aber erheblichen zusätzlichen Risiken.
  • „ETF ́s sind nur scheinbar einfach. Sie können durch den Inhalt des Sondervermögens und die Ausfallrisiken bei den Beteiligten komplizierter und risikoreicher sein als viele traditionelle Wertpapierfonds“.

FondsXpert.de macht sich daher aus Überzeugung stark für traditionelle Investmentfonds und möchte ihre Stellung gegenüber ETFs dadurch verbessern, dass erfahrenen Anlegern bis zu 80% ihrer Bestandspflegeprovisonen erstattet werden (Kickback).

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